Die Wärmflasche ist ein Produkt, welches zur Versorgung begrenzter Körperregionen mit Wärme geeignet ist. Sie gehören wie die Wärmekissen und die Taschenwärmer zu den sogenannten latenten Wärmespeichern, da sie ihre Energie nur vorübergehend halten können. Dennoch ist diese Eigenschaft ausreichend, um einen umfangreichen Einsatzbereich dieser Produkte abzudecken.
Der Einsatz von den latenten Wärmespeichern wie Wärmflasche, Wärmekissen oder Taschenwärmer ist immer ein spezielles Medium wichtig, welches als Wärmeträger dient. Bei der Wärmflasche ist das erhitztes Wasser. Die Wärmflasche bringt eine gute Linderung bei Schmerzen in der Art von Koliken oder Spannungsschmerzen im Muskelbereich, welche sich vorrangig auf den Nacken beschränken. Außerdem sind Wärmflaschen oder Wärmekissen durchaus nützlich als Einschlafhilfen bei kalten Füßen oder einfach, um eine behagliche Umgebung am Körper zu schaffen. Ratsam ist der Einsatz von Wärmflaschen auch bei leichten Erfrierungen, um die betroffenen Regionen langsam aber kontinuierlich zu erwärmen.
Die Wärmflasche findet vorrangig Verwendung in den therapeutischen Anwendung der Wärmebehandlung, im Wellness- und Entspannungsbereich als auch innerhalb der Medizin und der Pflege. Wärmflaschen sind in ähnlicher Form bereits aus dem Mittelalter bekannt. Sie bestanden dabei nicht aus den praktischen Materialien wie heute und wurden wie auch Taschenwärmer und Wärmekissen durch immer neue Entwicklungen abgelöst. Die Wärmeflasche ist somit heute als klassische Hilfe bei verschiedenartigen Beschwerden bekannt. Da die Wärmflasche für alle Altersgruppen geeignet ist, werden sie in geeigneten Maßen, speziellen Materialverarbeitungen, Farben und abweichenden Formen angeboten.
Wichtig an ihnen ist jedoch nicht nur das Design sondern deren gefahrlose Funktionalität. Dazu sind Wärmflaschen von einer dicken Gummihülle umgeben und besitzen als Verschluss einen besonders gut abdichtenden Schraub- oder Steckmechanismus. Um Verbrennungen durch unmittelbaren Hautkontakt durch heißen Gummi zu vermeiden, werden Wärmflaschen von einem Bezug aus Frottee, Baumwolle oder Fleece umgeben. Dies ist besonders wichtig bei älteren Menschen, kranken Personen und kleinen Kindern. Durch die schlauchähnliche Form und den flachen Querschnitt lässt sich die Wärmflasche optimal an unterschiedliche Körperregionen anpassen. Dies gilt sowohl für den Taschenwärmer insbesondere für die Hände, welcher sich sogar kneten lässt als auch für das Wärmekissen.
Die althergebrachten Taschenwärmer, auch als Handwärmer bezeichnet, sind neben Wärmekissen und Wärmflaschen wieder modern geworden. Sie gehören wie die Wärmeflaschen ebenfalls zu den sogenannten Latentwärmespeichern und sind enorm praktisch in ihren Einsatzmöglichkeiten. Der Grund dafür liegt vorrangig in deren Formen und Größen. Taschenwärmer werden im Gegensatz zu Wärmflaschen hauptsächlich zum Aufwärmen und Warmhalten der Hände in Jacken- oder Manteltaschen verborgen und erleben insbesondere in den kalten Herbst- und Wintermonaten ihre Hochzeit.
Die verwendeten Taschenwärmer, welche beispielsweise als Einmal-Taschenwärmer angeboten werden, funktionieren auf einer Wärmefreisetzung über den Oxidationsvorgang von pulverförmigem Eisen. In diesem Zusammenhang können auch kleine Wärmekissen in die Taschen eingelegt werden.
Die Taschenwärmer entwickelten sich aus den früheren Taschenöfen, welche teilweise mit Benzin erwärmt wurden und den Wärmekugeln, die ebenfalls als Handwärmer mitgeführt werden konnten. Sie sind insbesondere bekannt aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Sie wurden aber als Vorläufer der Taschenwärmer bereits im Mittelalter und danach benutzt.
Taschenwärmer arbeiten nach einem ganz anderen Prinzip. Meist sind Taschenwärmer mit Natriumacetat-trihydrat und zerkleinerten Metallteilchen befüllt. Die besondere physikalische Eigenschaft des Natriumacetat-trihydrats besteht in dem Schmelzpunkt bei 58 Grad Celsius. Wird der Taschenwärmer in warmem Wasser erhitzt, dann wird das feste Natriumacetat-trihydrat flüssig. Durch die Betätigung des Metallknopfes im Mittelteil des Taschenwärmers entsteht eine Unterbrechung der Umwandlung in eine Flüssigkeit und das Natriumacetet-trihydrat wird wieder kristallin. Bemerkenswert ist hierbei, dass nicht wie beim Wärmekissen oder bei der Wärmflasche direkt Wärme erzeugt wird sondern dies erst über die Energiefreisetzung durch die chemischen Reaktionen erfolgt. Die Temperatur, welche dem Taschenwärmer über das Erwärmen im Wasserbad zugeführt wird, wird in der gleichen Konzentration wieder frei gegeben.
Aus diesem Grund kann ein Taschwärmer stetig aktiviert und wieder benutzt werden. Im Zuge der modernen Technik werden Taschenwärmer angeboten, welche auch höhere Temperaturen speichern und abgeben können. Sie sind unter der Bezeichnung Hochleistungs- Taschenwärmer bekannt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen und wieder aktivierbaren Taschenwärmern diesen Temperaturen bis etwa 89 Grad Celsius erreichbar.
Im Zuge naturheilkundlicher Therapien werden Wärmekissen immer beliebter. Sie werden auch als sogenannte Latentwärmespeicher bezeichnet und erfüllen neben Wärmeflaschen und Taschenwärmern eine wichtige Funktion in vielen Bereichen der Gesundheit und Erholung.
Wärmekissen sind keine moderne Erfindung. Sie wurden schon in der altertümlichen Heilkunst verwendet und in dieser Form heute wieder entdeckt. In diesem Zusammenhang erhalten die Wärmekissen eine Füllung aus Naturmaterialien, beispielsweise Trauben- oder Kirschkernen. Vorteilhaft sind Johannisbeerkerne als Füllmaterial, da sie auch waschbar sind und den Vorteil besitzen, dass sie durch das Wasser nicht aufquellen oder Wasser aufnehmen. Die Kerne für Wärmekissen werden vorbehandelt durch Verfahren wie das Waschen, Entölen, gründliches Reinigen und intensives Trocknen.
Wärmekissen werden auf oder in einer Heizquelle langsam erwärmt und danach auf die von Beschwerden betroffenen Körperstellen aufgelegt. Auch heute werden Natur-Wärmekissen in dieser Form verwendet.
Moderne Ausführungen von Wärmekissen sind mit speziellen Stoffe gefüllt, welche als Phasenwechselmaterialien bezeichnet werden. In diesem Zusammenhang wird von Absorptionswärme gesprochen. Das gleiche Prinzip findet sich auch beim Taschenwärmer wieder. Für diesen speziellen Zweck wird überwiegend Natriumacetat-Trihydrat eingesetzt. Daneben spielen bei Wärmekissen Speichermedien wie Paraffin und Salze eine wichtige Rolle. Diese werden vorrangig in gastronomischen Bereichen als Platten zum Temperieren von Speisen genutzt.
Wärmekissen für den Einsatz in der Medizin oder in der Wellness werden ebenso wie Wärmeflaschen zur Muskelentspannung, zur Linderung von Schmerzzuständen und zur langsamen Erwärmung von unterkühlten Extremitäten verwendet. Auch in vielen Pflegebereichen und zur häuslichen Entspannung sind Wärmekissen beispielsweise als Einschlafhilfen mit Dinkel oder Hopfen neben Wärmeflaschen sehr begehrt.
Wärmekissen werden wie Wärmeflaschen und Taschenwärmer in verschiedenartigen Designs angeboten. Dabei besitztauch die Form lediglich eine optische Bedeutung. Wichtig ist diese jedoch, um auch bei Wärmflaschen eine gute Funktionalität zu gewährleisten. Die Größenunterschiede variieren ebenfalls starkt.
Wärmekissen können genauso wie Wärmflaschen von einem Bezug aus Baumwolle umgeben sein, um eine hautsympathische Eigenschaft zu gewährleisten. Die Baumwolle für Wärmekissen ist vorrangig naturbelassen und nicht mit gesundheitsschädigenden Substanzen versetzt, sodass diese Produkte für Kinder und Säuglinge eingesetzt werden können. Besonders beliebt sind in diesem Bezug die Wärmekissen oder Wärmflaschen aus Frottee, bunt, uni oder gemustert.
Die Wärmeflasche, auch Wärmflasche, ist ein Utensil, dass bereits aus früheren Jahren bekannt ist, in denen die Menschen mit Hausmitteln versuchten, Linderung und Abhilfe bei Erkrankungen und Beschwerden auf natürliche Art zu erzielen. Die Wärmflasche hat sich bis heute in den Bereichen der Kinder-, Säuglings- und Altenpflege bewährt.
Der Ursprung der Wärmeflasche liegt in der Verwendung von angewärmten Ziegelsteinen oder Natursteinen, welche gut Wärme speichern und wieder abgeben können. Genau wie die Wärmeflasche, so wurden auch diese in Stoffsäcke gelegt oder mit textilen Stoffen umgeben, um Verbrennungen durch einen unmittelbaren Hautkontakt zu vermeiden. Bekannt sind außerdem metallene Gefäße, welche mit heißem Wasser gefüllt und entsprechend auf den betroffenen Körperregionen oder in deren Nähe als Wärmespeicher untergebracht wurden. Seit 1520 werden diese Behältnisse aus gut wärmeleitendem Metall wie Zinn oder Zink, Kupfer oder Messing eingesetzt. Der Nachteil hierbei bestand allerdings darin, dass sich diese Wärmeflaschen nicht optimal an die Körpergestalt anpassen konnten und vielfach als störend empfunden wurden. Heute ist eine Wärmeflasche bekannt als weiche, einem flachen Schlauch ähnelnde Wärmeauf- oder -unterlagen, welche mit heißem oder warmem Wasser gefüllt werden und zum dichten Verschließen einen Stopfen oder Schraubverschluss aus Kunststoff besitzen. Dieser wird bei der Wärmeflasche in einem Gewinde fixiert, welches zusätzlich durch eine Dichtung aus Gummi keine Flüssigkeit entlässt.
Der Einsatz von Wärmeflaschen oder Wärmekissen hat neben der medizinischen Bedeutung eine wichtige Bewandnis für die Schaffung eines gewissen Komforts, wie beispielsweise ein angewärmtes Bett oder eine wohlig warme Liegefläche. Die Wärmeflasche kann auf Grund ihrer Beschaffenheit auf örtlich begrenzte Körperregionen aufgebracht werden. Sie lindert in diesem Zusammenhang krampf- oder kolikartige Schmerzen. Auch bei Regelbeschwerden oder zur Entspannung werden Wärmeflaschen vielfach eingesetzt. Besonders im Hals-Nacken-Bereich oder bei kalten Füßen haben sich neben Wärmeflaschen die Wärmekissen bewährt.
In Abwandlung oder als Weiterentwicklung der Wärmeflasche werden oft auch Heizkissen oder sogenannte Taschenwärmer benutzt. Die Taschenwärmer führen allerdings nur zur Wärmeversorgung der Finger.
Der Einsatz von Wärmekissen und Wärmeflaschen spielt zudem im Wellnessbereich und vorrangig in der Wärmetherapie eine wichtige Rolle
Die Wärmeflasche kann unterschiedlich beschaffen sein, teilweise kindgerecht und mit textilen Schutzbezügen, welche angenehm zur Haut und pflegeleicht sind. Dies ist gerade bei Säuglingen und Kleinkindern wichtig, um für eine optimale Hygiene zu sorgen.